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23. Heimattreffen der Adlergebirgler in Speicherz/Rhön

vom 23. bis 25. März 2012

 

(früheres Rokitnitzer-Schülertreffen)

 

 

Das Treffen in Speicherz/Rhön wird immer mehr als Heimattreffen der Adlergebirgler angenommen. So trafen sich 47 Landsleute inklusive Ehe- und Lebenspartner. Die Teilnehmer kamen aus Himmlisch-Ribnei, Trschkadorf, Großstiebnitz, Popelov, Gießhübel, Kunzendorf, Batzdorf, Benatek und Saufloß. Den größten Teil mit 29 Teilnehmern stellte Rokitnitz mit Niederdorf, Mitteldorf und Oberdorf. Fast alle Landsleute reisten am Freitag, den 23. März, an. Die Wiedersehensfreude führte gleich zu angeregten Gesprächen und Unterhaltungen. Einige Landsleute sahen sich seit vielen Jahren das erste Mal wieder, die Freude darüber war besonders groß. Wie alle Jahre begrüßte uns Herr Ziegler, der Gastwirt des Hauses, sehr freundlich mit einem Begrüßungsschnaps.

 

Ldm. Manfred Rolletschek zeigte den vom MDR-Fernsehen im Februar 2012 ausgestrahlten Film über das Adlergebirge im Winter, der bei den Landsleuten auf eine sehr gute Resonanz stieß.

Große Beachtung fand die Internet-Präsentation über die Ahnenforschung über die Blümel-Familie von Roman Blümel, dessen Vorfahren aus dem Niederdorf stammen.

Im Laufe des Abends lockerte Poldi Wagner die Unterhaltung mit Gesang und musikalischen Darbietungen mit ihrem Akkordeon zur Freude aller auf.

Der Samstag stand zur freien Verfügung und so nutzten viele diese Zeit zu Ausflügen in die Umgebung. Einige Landsleute fuhren nach Fulda, um dort unter der sehr informativen Führung von Ldm. Johannes Urner, der in der Nähe von Fulda wohnt, den Dom von Fulda, andere historische Bauten und die Stadt zu besichtigen sowie viele Informationen über die Historie und Kirchengeschichte zu erhalten. Für 2013 ist geplant, für alle Teilnehmer des Treffens eine Besichtigungsfahrt für den Samstag anzubieten.

Um 17.00 Uhr feierten wir in der hübschen, kleinen Kirche von Speicherz unseren traditionellen Heimatgottesdienst mit der Schubertmesse. Den Gottesdienst zelebrierte Diakon Beck aus Bad-Brückenau. Dorothea Faust, Trachtenbeauftragte, erschien anlässlich des 25jährigen Trachtenjubiläums mit der Tracht zum Gottesdienst. Musikalisch umrahmte die Ehefrau von Rudi Kolbe, Renate, an der Orgel sowie Rudi Gerr als Gesangssolist eindrucksvoll den Gottesdienst. Mit dem zur Gitarre von den Eheleuten Helga (Tochter von Marietta Hüfner, geb. Wytopil) und Rudi Gerr stimmlich sehr schön vorgetragenen Lied „Liebe ist mehr als nur ein Wort“ setzten beide einen würdigen Akzent.

Nach dem Abendessen begrüßte Günther Wytopil jun. offiziell die Heimatfreunde. Ein besonderer Gruß galt den anwesenden Vertretern vom Verein der Adlergebirgler und den Ortsbetreuern mit Karl Mück und Manfred Rolletschek an der Spitze. Mit einer Gedenkminute dachten die Anwesenden den in den letzten 12 Monaten Verstorbenen die von Horst Wanitschke vorgelesen wurden: Edith Weyrauch, geb. Letzel; Gerd Thielmann; Hermine Schmitt; Gunter Blaschke, dem Ortsbetreuer von Rokitnitz, und Günther Wytopil sen. Dorothea Faust und Manfred Gischler würdigten mit der eindrucksvollen Beamer-Bildpräsentation „Erinnerungen an Günther Wytopil sen.“ untermalt mit dem Staatla-Lied die Verdienste von Günther sen. hinsichtlich der Durchführung der Heimattreffen in Speicherz und zum Annafest in Rokitnitz sowie für sein Wirken für die Heimatgemeinschaft und insbesondere für seine Heimatstadt Rokitnitz.

Grußworte entrichtete Karl Mück als Obmann des Vereins. Im Rahmen seines Grußwortes stellte Manfred Rolletschek als Heimatkreisbetreuer des Oberen Adlergebirges als Nachfolger für den im Januar 2012 verstorbenen Ortsbetreuer von Rokitnitz, Gunter Blaschke, Günther Wytopil jun. vor.

Nach dem Verlesen der Grüße von Traudel Hentschel ging Dorothea auf die Entwicklung des Trachtenwesens im Verein der Adlergebirgler in den letzten 25 Jahren ein. Bevor zum gemütlichen Teil des Abends übergeleitet wurde, verliehen Manfred Rolletschek und Karl Mück den „Ehrenbrief der Heimatlandschaft Adlergebirge“ an Rudi Gerr. Hiermit werden seine Verdienste bezüglich der Organisation der Heimatgottesdienste in Speicherz und für sein Engagement für das Klassikkonzert „Töne ohne Grenzen“ anlässlich der jährlichen Annafest-Woche in Rokitnitz, das auf seine Initiative zurück geht, gewürdigt.

Der restliche Abend war geprägt von den vielen persönlichen Unterhaltungen. Poldi Wagner trug natürlich wieder mit ihren Liedern und den gemeinsam gesungenen Liedern wesentlich bei. Hierfür sei ihr herzlichst gedankt. Mit reichlichem Beifall wurde der mundartliche Vortrag von Elfriede bedacht. Auch durfte das Lied „Rokitnitzer semmer“ mit Gitarrenbegleitung durch Günther nicht fehlen, das die Stimmung im Saale gleich ansteigen ließ. Mit einer musikalischen Schlussrunde von Poldi klang der Abend nach Mitternacht aus.

Am Sonntag, nach dem Frühstück traten die Heimatfreunde nach und nach ihren teilweise langen Heimweg an, in der Hoffnung auf ein Wiedersehen zum Annafest 2012 in Rokitnitz oder/und zum nächsten Treffen in Speicherz vom 15. bis zum 17. März 2013.

In heimatlicher Verbundenheit:

Horst Wanitschke und Günther Wytopil jun.

 

 

Verein der Adlergebirgler e.V.